Archiv der Kategorie: 2014 – Nepal

Die Rückreise verlief reibungslos – fast ohne Verspätung und mit netter spanischer Bekanntschaft. Und zu guter letzt überraschen mich auch noch meine Eltern, indem sie mich vom Flughafen abholen. Vielen Dank allen Lesern, ich hoffe, es hat Spaß gemacht. Eure Kerstin.

Fertig gepackt. Es hat doch alles in den Rucksack gepackt, hurra! Draußen ist es noch dunkel, aber ein Fahrer wird mich sicher zum Flughafen bringen. Um 5:30 Uhr geht’s los. Unterwegs sicherlich wieder Schwierigkeiten mit dem Internet, aber ich melde mich spätestens gleich, wenn ich in Köln ankomme. Das ist der letzte Eintrag aus Nepal. Namaste!

Mein letzter Tag in Kathmandu. Am Vormittag habe ich es mir gut gehen lassen und habe die Sonne sowie den ersten echt guten Kaffee im “Garden of Dreams” genossen. Danach bin ich nochmal zum königlichen Platz, gelaufen, um dieses beeindruckende Areal mit all seiner Geschichte und Geschichten heute nochmal in Ruhe erleben zu können. So langsam bin ich im verrückten Treiben von Kathmandu angekommen – und jetzt muss ich schon wieder los! Gleich heißt es packen und früh schlafen. Denn morgen geht es schon um 5:30 Uhr zum Flughafen.

Heute durfte ich vier außergewöhnliche Orte in Kathmandu besichtigen: die älteste buddhistische Stupa Nepals, Swayambhunath, zu der wir 365 Stufen aufgestiegen sind. Dann Durbar Square, der Platz rund um den Königspalast, wo ich die Ehre hatte, kurz die lebende “Godess”, die Kindergöttin der Kumari, die aktuell 10 Jahre alt ist, am Fenster sehen. Das nächste Ziel war die Stupa von Bodhnath, das größte buddhistische Bauwerk der Welt. Ein toller, friedlicher Ort. Und am Ende fuhren wir zum wichtigsten hinduistischen Heiligtum Nepals, der Pashupatinath Tempelanlage, wo ich Zeugin einer rituellen Leichenverbrennung wurde. Alles sehr aufregend und auch dank der vielen spannenden Geschichten meiner tollen Führerin Rina ein grandioser erlebnisreicher Tag.

Die Rückfahrt ging über eine 3,5 stündige Bergroute, auf der ich die weißen Riesen noch einmal bewundern durfte. Und jetzt bin ich wieder im wuseligen Kathmandu. Heute steht die Besichtigung des ältesten (Affen-)Tempels und der größten Stupa der Welt an. Dazu der aktuelle Königspalast. Ich sende Fotos. Namaste.

Doch dann fielen die Wolken und ich hatte einen wunderbaren Blick und viel Sonne. Nuwakot Durbar hat sogar einen ehemaligen Königspalast und dazu gehörend natürlich einen kleinen aber feinen Tempel. In diesem Gebiet sind fast alle Hindi. Auf meinem Trek waren es beinahe ausschließlich buddhistische Stupas. Hindi und Buddhisten sind etwa 50/50 verteilt in Nepal und kommen gut miteinander klar.

Die “Famous Farm” war traumhaft. Sehr erholsam und friedlich. Ich wurde wunderbar versorgt: es wurde in einer offenen Küche gekocht, immer frisch und unheimlich lecker. Tagsüber habe ich in der Schaukel gesessen und gelesen, die Sonne schien. Eine britische Familie hat mich während der Zeit “adoptiert”: mit Ihnen habe ich gegessen und mich gut unterhalten. Eine angenehme Abwechslung nach dem Trekking. Seeehr schön!

Guten Morgen, Namaste! Heute verlasse ich mein recht komfortables Hotel (inklusive westlichem Weihnachtsbaum) in Kathmandu schon wieder, um mich auf den Weg zur “Famous Farm” zu machen, einem schön hergerichtetem Farmhaus etwa 3-4 Stunden westlich von Kathmandu. Ich habe mir den Luxus eines Privatjeeps geleistet, was umgerechnet 85 Euro für drei Tage inklusive Fahrer kostet. Die öffentlichen Busse fahren durch den Regen nur noch unregelmäßig. Jetzt fängt die Erholung an – hoffe ich! 🙂